Optometrie / Visualtraining

Visualtraining

Die Optometrie ist die Lehre der Messung und Bewertung von Sehfunktionen. Sie setzt sich mit binokularen (beidäugigen) Störungen auseinander. Darunter fallen z.B. „latentes Schielen“, Winkelfehlsichtigkeit, Phorien oder auch Schwachsichtigkeit (Amblyopie). Untersucht wird also das Zusammenspiel beider Augen und die Funktion vieler Augenmuskeln die daran beteiligt sind. Defizite machen sich z.B. durch entstehende Überlastungen wie Kopfschmerzen, zeitweise auftretende Doppelbilder, zeitweise unscharfes Sehen, Schwierigkeiten beim Blickwechsel Ferne / Nähe, schnelle Ermüdung beim Lesen, Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten (z.B. ADS), Fehlhaltungen und daraus resultierenden Verspannungen bemerkbar. Beim Untersuchungsablauf sind sich die meisten Optometristen einig – beim Umgang mit den daraus ermittelten Ergebnissen gibt es allerdings Unterschiede. Bei der Analyse werden Muskelfunktionen getestet und Störungen aufgedeckt – meiner Auffassung nach kann die Funktion eines Muskels am besten durch ein gezieltes Training wiederhergestellt werden. So werden die Schwierigkeiten ursächlich behoben, wodurch eine dauerhafte Besserung erreicht wird. Visualtraining könnte man daher also auch „Ergotherapie“ oder „Krankengymnastik für die Augen“ nennen. Bevor man trainiert wird allerdings erst mal analysiert – weitere Informationen finden Sie im Bereich „Behandlungsablauf“.